Schon wenig Alkohol steigert Krebsrisiko
Das tägliche Glas Wein oder Bier nach Dienstschluss steigert nach einer im „British Medical Journal“ veröffentlichten Studie deutlich das Krebsrisiko. Schon kleine Mengen regelmäßig konsumierten Alkohols erhöhen die Gefahr, im Bereich der Mund- und Rachenhöhle, an den Stimmbändern, in der Speiseröhre sowie an Darm und Leber an bösartigen Tumoren zu erkranken.
Der Studie zufolge hätten viele Krebserkrankungen vermieden werden können, wenn der Alkoholkonsum auf zwei Getränke täglich bei Männern (max. 24 Gramm Alkohol pro Tag, sohin eineinhalb Flaschen Bier) und einem Getränk täglich bei Frauen (max. zwölf Gramm, beispielsweise einem kleinen Glas Weißwein) beschränkt worden wäre.
Jede zehnte Krebserkrankung bei Männern und eine von 33 bei Frauen sei durch Alkoholkonsum zumindest begünstigt. Die Deutschen führen die Rangliste derer, die mehr Alkohol trinken als für sie gut ist, sowohl bei Männern als auch Frauen an. 43,8 Prozent der deutschen Männer liegen über dem Limit, gefolgt von den Dänen und den Briten.






