Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Vormerksystem feiert am 1.Juli den 5. Geburtstag.

Am 1. Juli vor fünf Jahren ist das Führerscheinvormerksystem eingeführt worden. 124.767 Autofahrer verstießen seither gegen mindestens eines der 13 darin festgehaltenen Delikte. Das häufigste Delikt: Alkohol am Steuer.

Zu schnelles Fahren wird nicht bestraft

Über 44.000 Personen bekamen seit 2005 eine Vormerkung wegen der Übertretung der 0,5-Promille-Grenze, gefolgt von knapp 37.000 Lenkern, die wegen falsch oder gar nicht gesicherter Kinder eingetragen wurden, wie die Zahlen des Verkehrsministeriums zeigen.

In der Häufung der Delikte folgen dahinter schwere Mängel am Fahrzeug und gefährliche Belastung (18.545 Fahrer), Drängeln (10.505 Fahrer) und die Gefährdung von Fußgängern auf dem Schutzweg (3.058 Fahrer). Geschwindigkeitsübertretungen werden mit diesem System nicht bestraft.
 

Über 7.400 Wiederholungstäter

Rund 117.000 Personen wurden einmal vorgemerkt, über 7.400 Lenker wurden seit 2005 aber mehr als einmal gestraft. Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) liegt der Anteil der männlichen Verkehrssünder weit über dem der Frauen. Die größte Gruppe mit Eintragungen ist zwischen 30 und 40 Jahre alt.
 

Fünf Jahre Vormerkungen

Eine Vormerkung wegen Verkehrsdelikten wie Alkohol am Steuer, mangelnde Kindersicherung und Überfahren eines Stoppschildes oder einer roten Ampel gleicht einer "Gelben Karte". Sie ist die Vorstufe zum Führerscheinentzug.

Zum Eintrag im Führerscheinregister gibt es auch eine Geldstrafe. Verstößt ein Fahrer innerhalb von zwei Jahren neuerlich gegen eines der angeführten Delikte, wird zusätzlich zur Vormerkung und zur Strafe eine entsprechende Maßnahme angeordnet, etwa ein Fahrsicherheitstraining, eine Nachschulung oder ein Kindersicherungsseminar.

Beim dritten Delikt wird der Führerschein für drei Monate entzogen, sollten die Vergehen innerhalb von zwei Jahren begangen worden sein.

Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Unsere Linkempfehlungen

Ein Service der Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband Gastronomie

EMPFEHLUNGEN
Rauschfrei

"rauschfrei..." ist ein Verkehrssicherheitsprojekt, bei dem sich neben dem BMVIT und dem FGÖ auch die Wirtschaftskammer Österreich, die Fachgruppen Gastronomie in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Steiermark und Niederösterreich beteiligt haben.

Tot einer Unschuldigen

Vielleicht denken Sie nach diesem Video anders ...

Werden Sie auf Facebook Fan von Promille

Werden Sie auf Facebook Fan von Promille Österreich
Berichten Sie von eigenen Erfahrungen oder fragen Sie andere über Themen, die Sie interessieren.

App. MeinLokal

MeinLokal

Kostenloses App für Android.
(in Kürze auch für iPhone erhältlich)