Neue Bewusstseinskampagne "Alkohol am Steuer: Könnten Sie damit leben?"
Verkehrssicherheitskampagne von BMVIT, Wiener Städtische, AUVA und KfV.
Im Jahr 2008 erreichte der Anteil der Alkoholunfälle am Gesamtunfallgeschehen den Höchstwert der letzten zehn Jahre. Während sich in anderen Bereichen eine positive Entwicklung bei den Unfallzahlen abzeichnet, sind die Alkoholunfälle aber schon seit Jahren auf einem mehr oder weniger gleich hohem Niveau.
Dazu kommt noch eine vermutlich hohe Dunkelziffer, denn bewusstlose und getötete Personen werden normalerweise nicht auf Alkoholisierung überprüft. "Neben guten Gesetzen ist die Prävention und Bewusstseinsbildung sehr wichtig. Die Kampagne soll klar machen, dass Alkohol am Steuer kein Kavaliersdelikt ist. Denn wer alkoholisiert fährt, der gefährdet nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das anderer. Die Frage lautet tatsächlich: Könnten Sie damit leben?", spielt Verkehrsministerin Doris Bures auf den Slogan der Kampagne an.
"Um die Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen zu verbessern, müssen mehrere Dinge zusammenspielen. Es braucht die richtigen Gesetze - die haben wir nun mit dem neuen Verkehrssicherheitspaket. Genauso wichtig sind aber auch die entsprechenden Kontrollen durch die Exekutive. Deshalb unterstütze ich die Forderung nach mehr PolizistInnen. Und dann muss natürlich das Bewusstsein für die größten Gefahren im Straßenverkehr geschärft werden. Deshalb starten wir heute die große Verkehrssicherheitskampagne gegen Alkohol am Steuer", so Bures.
Die breite Medienkampagne unter dem Slogan "Alkohol am Steuer: Könnten Sie damit leben?" wird als Kino-, TV- und Radiospot laufen und von einer Inseratenkampagne in österreichischen Medien begleitet. Besonders wichtig sind hier auch die neuen Medien, vor allem auch online, über Web2.0 und social networks wie Facebook, twitter und youtube. Asfinag und Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) ermöglichen die Affichierung auf den Autobahnplakaten. Auch auf den Rollingboards in urbanen Gebieten und österreichweit auf Postbussen wird die Kampagne zu sehen sein. Die Evaluierung der Kampagne wird durch das KfV durchgeführt.
BMVIT
Kuratorium für Verkehrssicherheit
Wiener Städtische






